Cres

Das günstige Mikroklima, die unberührte Natur und das saubere Meer mit vielen Stränden entlang der Küste und das ausgezeichnete Fremdenverkehrsangebot v.a. die guten Unterkunftsmöglichkeiten (Hotels, Appartements, Campingplätze), das herrliche Inselambiente (nächtliche Ausflüge, einsame Strände auf dem Inselchen vor Cres) und heimische Produkte (Obst und Gemüse aus ökolgischem Anbau, Kräuterschnaps) - sind für Besucher besonders anziehend.

Für Liebhaber von Sport und aktiver Freizeit bietet sich eine ganze Reihe von Möglichkeiten. Die Tauchschule hat eine längere Tradition und umfaßt alle Stufen, vom Anfänger bis zum Profi. Zum Angebot gehören auch Tennis, Minigolf, Tischtennis sowie Wassersportarten (Segeln, Surfen, Unterwasserjagd). Man kann auch Boote und Jachten mieten.

In Cres findet der bekannte Regattacup von Cres statt. Einmal wöchentlich wird ein Kultur- und Unterhaltungsprogramm angeboten. Zu den ständigen Veranstaltungen gehören: Einzug der alten Schiffe (2. und 3. Juli), Feier anläßlich der zu Ende gehenden Saison (am 31. August), Ausstellungen Cres, meine Insel, Kirchen von Cres, sowie die bekannten Musikabende von Lubenice.

In Cres findet der bekannte Regattacup von Cres statt. Einmal wöchentlich wird ein Kultur- und Unterhaltungsprogramm angeboten. Zu den ständigen Veranstaltungen gehören: Einzug der alten Schiffe (2. und 3. Juli), Feier anläßlich der zu Ende gehenden Saison (am 31. August), Ausstellungen Cres, meine Insel, Kirchen von Cres, sowie die bekannten Musikabende von Lubenice.

Cres, Stadt an der Westküste der gleichnamigen Insel, im Nordteil einer gut geschützten Bucht gelegen. Die Nord- und Nordostseite der gleichnamigen Bucht fallen zum Meer hin sanft ab, im Hinterland liegt fruchtbares Land mit Olivenhainen. Die geographische Lage, die klimatischen Bedingungen, die Fährenverbindungen zum Festland sowie die herrlichen Strände begünstigen die Entwicklung des Fremdenverkehrs.

Kulturerbe

Zur Römerzeit res publica Crepsa. Während des Mittelalters entsteht die Siedlung an der Ostseite der Bucht innerhalb der Mauern; 1322 hatte Cres bereits eine Verfassung und war seit 1459 Sitz der venezianischen Verwaltung der Inseln Cres und LoSinj. Im 16. Jh. errichtet Venedig einen neuen, teilweise erhaltenen Stadtwall. Im Hafen, wo die meisten öffentlichen Gebäude und Patrizierhäuser errichtet wurden, ragt das Stadttor mit Uhrturm (16. Jh.) hervor mit der daneben liegenden Loggia (15./16. Jh.). Durch das Stadttor erreicht man den Platz mit der Marienkirche im Gotik- und Renaissancestil (15. Jh.) mit frei stehendem Glockenturm (16. Jh.). Die Kirche birgt eine gotische Pietŕ aus Holz (15. Jh.); die Gemäldesammlung aus dem 15.-18. Jh. wird im Pfarrhaus aufbewahrt (Polyptychon Hl. Sebastian mit Heiligen von Alvise Vivarini). Der Platz am Ende des Hafens geht in die Straße über, an deren linker Seite das Rathaus (16. Jh.) steht; im Atrium ist ein Lapidarium untergebracht. Der zylinderförmige Turm im nordwestlichen Stadtteil ist gut erhalten. Vom Stadttor am Hafen in Richtung Anlegeplatz liegt der Getreidespeicher (15. Jh., jetzt Hotel), und auf dem kleinen Platz hinter dem Getreidespeicher steht der Palast Petris (15. Jh.) im Stil der venezianischen Gotik und Frührenaissance. Die winkligen Gassen hinter dem Petris-Palast führen zur mittelalterlichen Isidorkirche mit romanischer Apsis und gotischem Portal; in der Kirche werden die alte Skulptur des Kirchenpatrons (15. Jh.) und Teile eines gotischen Flügelaltars (15. Jh.) aufbewahrt. In der Nähe steht der verfallene gotische Rodinis-Palast (15. Jh.). - Außerhalb der Stadt liegt an der Küste die gotische Kapelle der hl. Maria Magdalena aus dem Jahre 1402, das Franziskanerkloster mit zwei Kreuzgängen und einer Kirche aus dem 14.-15. Jh. (geschnitztes Chorgestühl, einige gotische Skulpturen, illuminierte Handschriften aus dem 15. Jh. in der Klosterbibliothek). Etwas weiter entfernt liegt das Benediktinerinnenkloster aus dem 15. Jh.

Die kunst- und kulturhistorischen Sammlungen sind an mehreren Lokalitäten ausgestellt: im Stadtmuseum von Cres (1910 gegründet), das im gotischen Arsan-Petris-Palast untergebracht ist (Vorgeschichte und Antike, Flechtwerkskulpturen, Ikonen, Holzskulpturen aus dem 15. Jh., Münzsammlung), im Lapidarium (römische Inschriften aus dem Nordteil der Insel, mittelalterliche Epigraphik), im Pfarrhaus (Gemälde aus dem 15.-18. Jh.), im Franziskanerkloster (Möbel aus dem 16.-17. Jh., gotische Plastiken, Gemälde, Inkunabeln, Handschriften aus dem 15. Jh.) und im Nonnenkloster (Ikonen und Handschriften aus dem 15. Jh.).


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