Osor

Auf dem Punkt, der die Inseln Lošinj und Cres verbindet, liegt dies Städtchen, das in der Antike seine Blütezeit erlebte. Dank des dann gebauten Kanals (Cabata, kavuada, Cavanella) der eine Durchfahrt von einem meer ins andere ermöglichte, hat sich hier in der Vergangenheit der Haupttransitverkehr zwischen der Nord-Adria und der dalmatinischen Küste abgespielt, wodurch sich Osor zu einer internationalen Hafenstadt entwickelte. Das Fundament der stadtmauer zeugt von einer Vergangenheit, deren Spuren bis ins 9 Jh. V. Chr. Zurückreichen, und schon allein der Name des Städtchens, Osor – Apsoros, bei dem man vermutet, dass er von Absirto, Bruder der unglücklichen Medea, abstammt, lässt dieses altertümliche Städtchen sagenumwoben erscheinen.

Den historischen Kern der Stadt bildet der Marktplatz, auf dem sich wunderschöne Gebäude aus dem 15. und 16. Jh. befinden, das Rathaus mit überdachter Loge (heute Stadtmuseum), der Bischofspalast sowie die prachtvolle Kathedrale mit Glockenturm. Man könnte die ganze Stadt Osor als ein Museum im Freien bezeichnen, wo berühmte Künstler ihre Wirkungsstätten hatten (Meštrović 1883-1962) und verschiedene Epochen ihre Spuren hinterlassen haben, angefangen von den Überbleibseln der antiken Stadtmauer und Festung bis zur ersten frühchristlichen Basilika.

Dies ist eine Stadt, deren Gärten und Parkanlagen Überbleibsel antiker Villen, Renaissance-Portale und Kloster bergen.

Den Sommer über verwandelt sich dieses Städtchen in eine grosse Bühne mit verschiedenen kulturellen Veranstaltungen, von denen die bekannten OSORER MUSIKABENDE besonders hervorzuheben sind.

Was die Beherbergungsmöglichkeiten angeht, kann der Gast in der Stadt selbst Privatunterkunft erhalten, während sich ausserhalb der Stadt, direkt am Meer, zwei gutausgestattete Campingplätze befinden, die über Badestrände und zwei Restaurants verfügen.